Beikost vom 7. bis zum 8. Lebensmonat

Beikost vom 7. bis zum 8. Lebensmonat


Kategorien: Babymahzeit , Beratung zur Babyaustattung

Beikost vom 7. bis zum 8. Lebensmonat

Die Anfangsphase der Beikosteinführung hast du hinter dir. Das Abenteuer ist aber noch nicht vorbei! Dein Baby kann jetzt gut vom Löffel essen und zeigt deutlich, was ihm schmeckt und was nicht. Es möchte nun zunehmend selbständig werden. Und noch etwas Spannendes passiert in dieser Zeit: Die meisten Babys bekommen in diesem Alter ihre ersten Zähne. All das hat Auswirkungen auf die Ernährung. Die Kleinen entdecken neue Konsistenzen und Geschmäcker. Auch die Gefühlswelt entwickelt sich weiter. BÉABA® gibt dir die besten Tipps für eine gelungene zweite Etappe der Beikosteinführung zwischen dem und 8. Lebensmonat.

Die individuellen Fähigkeiten des Babys im Fokus

Ab dem 7. Monat werden die Nahrungsbedürfnisse des Kindes anspruchsvoller. Dennoch bleibt in diesem Alter die Muttermilch oder die Folgemilch eine wichtige Nährstoffquelle für dein Baby. Mach dir aber keine Sorgen, wenn dein Kind nicht genau den idealen Vorstellungen eines Babys entspricht, wie sie beispielsweise in Elternzeitschriften dargestellt werden. Das Wichtigste ist, dass du die Beikosteinführung an die individuellen Fähigkeiten und den Appetit deines Babys anpasst. Einige Babys brauchen ihre Milch länger, während andere sich schon auf die feste Nahrung freuen.

In dieser Phase wirst du auch die Freude des Zahnens erleben! Die Zahnschmerzen beeinflussen den Appetit deines Kindes: vielleicht hat es in dieser Zeit mehr Appetit auf süßere Obstbreie und mag dafür weniger Gemüsebrei essen. Das bedeutet aber nicht, dass dein Baby nie wieder Gemüse essen wird, es ist nur eine vorübergehende Phase, der du am besten mit viel Geduld begegnest.

Unterschiedliche Konsistenzen:

Seit dem ersten Brei hat dein Baby nun unterschiedliche Geschmäcker kennengelernt und vielleicht schon einige Vorlieben für bestimmte Obst-, Gemüse- und Getreidesorten entwickelt. Ab dem 7. Lebensmonat kannst du je nach individuellem Entwicklungsstand deines Kindes beginnen mit unterschiedlichen Konsistenzen zu experimentieren. Ersetze beispielweise feinen Grieß mal durch etwas festere Getreidesorten wie Bulgur oder Quinoa. Auch wenn dein Baby erst wenige Zähne hat, kann es schon kauen. Das Kauen hat es bei euch am Familientisch beobachtet und probiert es deshalb schon selbst.

Als wichtigste Regel gilt: Schaue auf die individuellen Bedürfnisse deines Kindes. Vielleicht ist es noch nicht bereit für die feste Nahrung. Dies hat keinen negativen Einfluss auf die gesunde Entwicklung: in paar Tagen oder Wochen ist dein Baby bestimmt soweit. Das Wichtigste ist, dass es genug Milch erhält, um gesund zu wachsen.

Optimale Zusammensetzung einer Mahlzeit

Fühlst du dich mit so vielen Informationen über Babynahrung überfordert? Was soll ich meinem Baby zum Essen geben? Wie soll ich seine Mahlzeit gestalten? Halte dich einfach den folgenden Tipp: 1 Portion stärkehaltige Lebensmittel + 1 Portion Fleisch/Fisch/Ei + 1 Milchprodukt und + 1 Portion Obst. 

Hier ein kleines Beispiel für einen Speiseplan für ein 7 bis 8 Monate altes Baby:

Frühstück:

Muttermilch oder Folgemilch

+

Babybrei mit oder ohne Gluten

Mittagessen:

Gemüsebrei

+

2 Esslöffel Fleisch/Fisch/Ei

+

1 Esslöffel Butter

+

Muttermilch oder Folgemilch oder ein Joghurt

Zwischenmahlzeit:

Muttermilch oder Folgemilch oder ein Joghurt

Abendessen:

Gemüsebrei

+

Muttermilch oder Folgemilch

+

Obstkompott oder Milch

+

Brei

+

Obstkompott

Fazit:

In der zweiten Etappe der Beikosteinführung kommt es vor allem darauf an, auf die Fähigkeiten deines Babys zu achten und schrittweise feste Nahrung anzubieten. Dein Baby wächst! Genieße diese wertvolle Zeit, in der es so viel Neues zu entdecken gibt.

Elternsein ist ein wunderbares Abenteuer. Wir von BÉABA® möchten dich dabei begleiten. Deshalb haben wir für dich die App BÉABA® & ICH entwickelt. Sie bietet viele hilfreiche Tipps rund um das Thema Ernährung und ein eigenes Forum zum Thema Beikost, in dem Eltern sich zu Rezepten und Erfahrungen mit ihren Kindern auszutauschen können.  

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